Für die Sanierung und den Ausbau des öffentlichen Kombiverkehrsterminals Ludwigshafen hat die BASF SE als Eigentümerin des Terminals Ende März 2026 eine Förderzusage des Bundes in Höhe von knapp 51 Millionen Euro erhalten. Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Nach BASF-Prüfung des Zuwendungsbescheids können die Vorbereitungen und die Bauarbeiten für den Ersatz der beiden ältesten Umschlagmodule im KVT, z.T. seit 2000 durchgehend in Betrieb, nun beginnen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für 2028 vorgesehen. Ziel ist die nachhaltige Stärkung des kombinierten Verkehrs sowie eine technische Modernisierung des Terminals zur Sicherung von Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit.
Durch das intelligente Sanierungskonzept werden auch veränderte Marktanforderungen im kombinierten Verkehr wie steigender Traileranteil, die Abwicklung längerer Züge sowie der wachsende Bedarf an Abstell- und Pufferkapazitäten berücksichtigt. Zudem wird durch die zukünftige Reduktion auf 2 (statt heute 3) Module die Abwicklung von Gateway Verkehren erleichtern.
Während der Bauphase kann es zu gewissen Einschränkungen im Terminalbetrieb kommen. Das KTL wird in Zusammenarbeit mit den Operateuren die Partner und Kunden hierzu frühzeitig informieren; detaillierte Angaben zu Bauabschnitten und betrieblichen Anpassungen folgen zu gegebener Zeit.






