1. Spatenstich für die Ausbau- und Ersatzarbeiten am KVT in Ludwigshafen
Am 17. August wurde der Startschuss für die Ausbau- und Ersatzarbeiten am KV-Terminal in Ludwigshafen gegeben. Gemeinsam mit dem Bundesminister für Verkehr Steffen Bilger, dem Vorstandsvorsitzenden der BASF SE, Dr. Markus Kamieth, sowie Helmut Winterling, President European Site & Verbund Management bei BASF, dem Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz, Markus Wolf, dem Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner, der BASF-Projektleiterin Gudrun Grunenberg sowie KTL-Geschäftsführer Harald Schlegel wurde der erste symbolische Spatenstich durchgeführt.
Mit einem Investitionsvolumen von über 100 Mio. Euro ersetzt die BASF als Eigentümerin der Anlage die beiden ältesten Umschlagsmodule mit vier Kranen durch ein neues, deutlich größeres Modul mit zunächst drei Kranen. Der Bund fördert das Projekt mit rund 51 Mio. Euro. Das neue Umschlagsmodul wird den veränderten logistischen Anforderungen in besonderer Weise gerecht: Es entstehen zusätzliche Abstellkapazitäten für Container und Trailer, die kranbare Zuglänge steigt auf bis zu 670 Meter, und moderne, fernsteuerbare Krantechnik sorgt für mehr Effizienz. Gleichzeitig werden die Lkw-Verkehre im Ein- und Ausfahrtsbereich weiter optimiert.
Bereits heute schlägt KTL im Terminal täglich mehr als 1.100 Ladeeinheiten auf bis zu 25 Ganzzüge um. Etwa 30 bis 40 % der Güter stammen von BASF oder sind für BASF bestimmt; rund 60 bis 70 % entfallen auf Drittkunden, die die hervorragende Anbindung des Terminals an die großen Wirtschaftszentren in Europas nutzen. Gleichzeitig ist das Terminal aufgrund seines hohen Gateway-Anteils eine wichtige Drehscheibe im KV-Netzwerk.
Von den rund 17.000 Lkw, die täglich im Kombinierten Verkehr in Deutschland unterwegs sind und damit die Straßen entlasten, werden bereits heute rund 6,5 % über das Terminal in Ludwigshafen abgewickelt.
Unser besonderer Dank gilt dem Bundesverkehrsministerium, dem Eisenbahn-Bundesamt, der BASF sowie allen Projektbeteiligten und Unterstützern, die den Startschuss für die Realisierung dieses wichtigen Projekts möglich gemacht haben.











